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ZEIT FÜR GRÜN. ZUKUNFT FÜR GRÜN. GRÜN MACHT DEN UNTERSCHIED.


"DANKE, KLAUS-GERHARD !!!"   -   30 Jahre für die Havixbecker Grünen im Gemeinderat!

  
 
Klaus-Gerhard Greiff (71) ist und bleibt ein Grüner, auch wenn er nicht mehr für die Partei bei der bevorstehenden Kommunalwahl antritt. Am vergangenen Mittwochabend hatte er seinen letzten Einsatz als Vorsitzender im Umweltausschuss. 30 Jahre hat er seinem Naturell entsprechend gelassen, aber oft mit Nachdruck die Interessen der Grünen vertreten. „Wir waren praktisch die Stimme der Neubürger, die in großen Scharen im Flothfeld bauten und ein Pendant zu den Paohlbürgern bildeten“, erzählt Greiff im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten.

Er zog von Münster mit seiner Frau und den Kindern 1971 nach Havixbeck, weil die Grundstückspreise mit nur acht Mark für den Quadratmeter im Flothfeld nicht zu unterbieten waren. Aus der Friedensbewegung kannte der Ingenieur einige Leute, die ähnliche Interessen hatten. Daher gründeten sie 1983 einen Ortsverein der Grünen. „Wir hatten es nicht einfach, weil wir mehr oder weniger bei vielen Bürgern als Schmuddelpartei galten, was uns nicht besonders gefiel“, erzählte Greiff aus den Anfängen.

Kandidaten für zehn Wahlbezirke zu finden war nicht leicht, da die im katholisch-kirchlichen Sozialbereich Tätigen gerne mitmachen wollten, aber Probleme mit ihren Arbeitgebern bekamen, erinnert sich Greiff. Das war 1984. Zehn Prozent der Stimmen bekam die neue Partei und war mit drei Mitgliedern im Gemeinderat vertreten.

Die Grünen gingen sofort in die Vollen. Bei einem von der CDU dominierten Rat nicht immer einfach. Die ersten Anträge waren der Bau eines Windrades an der Kläranlage oder auch die Einführung einer Gelben Tonne, alternativ zum Plastiksack. Dann kam die Schulfrage in Havixbeck auf, da die Hauptschule nur noch wenige Anmeldungen verzeichnete. Eine Gesamtschule sollte nach Vorstellungen der Grünen den Ort bereichern. 1988 scheiterte der CDU-Wunsch nach einer Sekundarschule an der Schulaufsicht. 1989 waren für den Gründungsbeschluss zu wenige Anmeldungen vorhanden. „1990 war es endlich so weit, dank der Anmeldezahlen gründeten wir mit einer Ratsmehrheit unsere Gesamtschule in Havixbeck. Dies war ein großer Erfolg, wie man heute sehen kann“, freut sich Klaus-Gerhard Greiff bei diesem Meilenstein für den Ort mitgewirkt zu haben. Viel Zeit und endlose Diskussionen seien notwendig gewesen, um in dem konservativ geprägten Ort eine Gesamtschule zu installieren. Bei all den Diskussionen lautet die Maxime von Klaus-Gerhard Greiff: Ruhe und Gelassenheit bewahren, auch wenn es ab und zu richtig hitzig wird.

Nach drei Jahrzehnten Ortsmitgestaltung lässt auch Greiff nicht einfach so los. Er wünsche dem Ort eine behutsame Weiterentwicklung, die im Einklang mit der Natur stehe. Die Freizeitaktivitäten seien in der Baumberge-Gemeinde sehr gut. Dies gelte es für alle Generationen zu erhalten.

Greiff bleibt mit seiner Frau im Flothfeld wohnen. „Das Haus ist für unsere fünf Kinder noch immer der Mittelpunkt ihres Lebens, auch wenn sie längst in alle Richtungen verstreut leben“, denkt Greiff nicht an einen Umzug oder an eine Verkleinerung.

Schön sei es aber in der Tat, dass nun nicht mehr der Ratskalender seine Freizeit bestimme, sondern nur noch er selber. Guten Mutes ist er bei der Nachfolge für die Grünen-Fraktion. Noch nie habe man so viele Interessierte gehabt, die im Ortsverein mitmachen möchten. Vielleicht könnten die Grünen sogar ihre derzeitigen sechs Ratssitze noch erhöhen. Greiff wird es auf jeden Fall beobachten und den ein oder anderen Hinweis seinen Grünen geben.   (Text und Foto 2014:  Westfälische Nachrichten Havixbeck)

Havixbecker Grüne stimmen dem Haushalt 2014 zu

In der Sitzung des Gemeinderates am 26. Februar stand die Verabschiedung des kommunalen Haushaltsplanes für das Jahr 2014 auf der Tagesordnung.

Die Fraktion von Bündnis90 / Die Grünen stimmte dem von der Verwaltung vorgelegten Haushaltsentwurf inklusive der in den Ausschüssen beschlossenen Änderungsliste grundsätzlich zu! Damit soll die finanzielle Handlungsfähigkeit der Gemeinde sichergestellt werden.

Allerdings trägt die Grüne Fraktion den Stellenplan, wie er sich nach den Ausschussberatungen jetzt darstellt, ausdrücklich nicht mit!

Die Stellungnahme der Grünen sowie die Begründung ihres Abstimmungs-Verhaltens können Sie hier in der >Haushaltsrede<  des Grünen Fraktionsprechers Dieter Skirde nachlesen.

Wahlversammlung / Aufstellung der KandidatInnen zur Kommunalwahl

 ... am Dienstag, dem 4. März im Haus Sudhues:

Der Ortsverband Havixbeck von Bündnis90 / Die Grünen stellte seine Direktkandidatinnen und -kandidaten für die Havixbecker Wahlkreise zur Kommunalwahl auf.

Außerdem wurde die so genannte 'Reserveliste' gewählt, also die Reihenfolge der Grünen Mitstreiter, die - abhängig vom prozentualen Wahlergebnis - in den kommenden Havixbecker Gemeinderat einziehen werden.

Lesen Sie den entspr. Pressebericht auf den Seiten der >Westfälischen Nachrichten< .

Stilvoll tafeln und politisch voraus denken

stilvoll_tafeln.jpgEin wunderbar gedeckter Tisch, ein schmackhaft vegetarisches Menü in 4 Gängen - so ließ sich der Arbeitskreis Wahlprogramm von Bündnis90/ die Grünen jetzt von ihren Gastgebern Uwe und Martina Tchorz verwöhnen. OV-Sprecherin Jutta Bergmoser: „Unsere Meinungs-bildung für das kommunale Wahlprogramm konnte in dieser wunderbaren Atmosphäre entscheidend voran kommen“.

Zentrale Themen Themen der Programm-Klausurtagung waren die Bereiche Umwelt- und Klimaschutz, der Generationenwechsel in den Häusern der 60er und 70er Jahre, die Anbindung der Verkehrsachse zwischen Bahnhof und Dorfmitte sowie die Schaffung von Begegnungsräumen für Kultur, Vereine und Jugend. Eine effiziente und aktive Wirtschafts-förderung vonseiten der Gemeindeverwaltung wurde eingefordert.

Spannendes Praktikum zu Wahlkampfzeiten

 Der Bundestagswahlkampf macht die Arbeit für Simon Bergmoser aus Havixbeck als Praktikant im Berliner Abgeordnetenbüro von Friedrich Ostendorff (Grüne) besonders spannend. Seit sechs Wochen ist der Student der Friedensforschung im politischen Wahlkampf dabei.

Im Büro von Friedrich Ostendorff, dem Kandidaten der Grünen für den Wahlkreis Coesfeld-Steinfurt II, hilft er bei der Hintergrundrecherche zu verschiedenen Themen wie Pflege, Frieden und mittelständische Unternehmen. Simon Bergmoser: „Nicht alle Praktikanten werden so stark im Büro eingebunden.“

Hier lesen Sie den kompletten Pressebericht auf den Seiten der >Westfälischen Nachrichten<


Radtour mit Friedrich Ostendorff durch die Maisfelder ...

 ... mit anschließender Betriebsbesichtigung bei der >Bioland-Gärtnerei Herzkamp< .

Am Samstag, den 10.8. radelte der Grüne Bundestagskandidat >Friedrich Ostendorff< mit uns durch und um Havixbeck.

Hier lesen Sie den entsprechenden Pressebericht auf den Seiten der >Westfälischen Nachrichten< .

Und hier gibt es ein paar >fotografische Impressionen< von der Radtour.


Neue Grüne Homepage in Vorbereitung

Wenn Sie das Gefühl haben, diese Seite hier sei manchmal nicht mehr ganz so aktuell, wie Sie das eigentlich gewohnt sind, könnte das daran liegen, dass wir parallel eine neue Internet-Präsenz aufbauen und hier natürlich nicht alles doppelt tun wollen, wenn diese Seite sowieso bald abgeschaltet wird. Wir bitten dafür um Verständnis. Danke sehr!

Kennen Sie eigentlich schon das neue Design der >Havixbecker Homepage< ???


Windkraft und Naturschutz   -   Ein grüner Zielkonflikt

plakat_wind_und_natur_kl.jpg
Mit Windkraft will die Gemeinde Havixbeck in Zukunft das Klima entlasten.
 
Im Juni steht dazu ein weiterer planerischer Schritt im Gemeinderat zur Diskussion.
 
Ein Ziel für Bündnis90 / Die Grünen ist es dabei, dass Havixbeck sich langfristig eigenständig mit Energie versorgen kann.
 
Im Vorfeld gab es jedoch auch kritische Stimmen, weil eine der potentiellen Flächen im Landschafts-schutzgebiet liegt und weil bekannt ist, dass dort Fledermäuse fliegen, die ihr überregional bedeutsames Quartier in den Baumbergen haben.
 
Diese Kritik entspricht auch einem innerparteilichen Zielkonflikt der Grünen Partei, mit dem sie sich auseinander setzen will und muss.
 
>Hier< lesen Sie den Pressebericht der Westfälischen Nachrichten im Havixbecker Lokalteil zu der Veranstaltung.
 
 

Wollen Sie diese Massentierhaltung?

Dieser Film wurde am 17. April 2013 auf Phoenix gezeigt:

Fressen und gefressen werden  -  die moderne Landwirtschaft hat diesen Kreislauf durchbrochen. Millionen Schweine werden niemals gegessen. Sie sterben nur, um weggeworfen zu werden. Warum ist das so? Wer verdient daran? Geht es auch anders?

Schauen Sie selbst: der >Film bei Youtube<

Grüne gegen Salami-Taktik

„So hoch wie die Zustimmung für das neue Gebäude am Freibad im Bauausschuss auch erscheinen mochte, so hoch ist diese in Wirklichkeit nicht“,  fasste Fraktionssprecher Dieter Skirde die Position von Bündnis90 / Die Grünen in einer Presseerklärung zusammen. „Auch wir wollen der DLRG keine Knüppel zwischen die Beine werfen.“ Angesichts der strukturellen Haushaltsschwäche Havixbecks gäbe es allerdings noch erheblichen Klärungsbedarf, bevor man aus der grünen Fraktion im Gemeinderat die Zustimmung zu diesem Bauvorhaben erteilen könne. Neben den neuerlichen Mehrkosten von 16.000 € und damit einem Investitionszuschuss von nun 91.000 € für das Bauvorhaben bereite den Grünen insbesondere der von der Verwaltung kalkulierte Gesamtfinanzierungsbedarf von rund 185.000 € großes Kopfzerbrechen. Schließlich habe die DLRG damit erhebliche Eigenleistungen zu stemmen. Da sei nicht wirklich auszuschließen, dass noch weitere Ausgaben auf die Gemeinde zukämen.

Auch wurden nach Ansicht der Grünen die Alternativen zum Neubau noch nicht ausreichend betrachtet. Zudem gäbe es Planungen, die einen veränderten Ausgangsbereich beim Verlassen des Freibades vorsähen. „Die hierfür erforderlichen Aufwendungen sind uns ebenfalls noch nicht bekannt“, so Skirde. „Wir lehnen es ab,  dass größere Vorhaben immer wieder auf Basis kleinerer Schritte entschieden werden und hoffen, dass unsere Bedenken im Haupt- und Finanzausschuss weitgehend ausgeräumt werden können.“

Kostensituation Münsterstraße

Ein Leserbrief des Grünen Fraktionssprechers Dieter Skirde vom 6. Juli:

muensterstr.jpg"Da galt es mal wieder eine Menge über die Verantwortung von Lokalpolitikern von der CDU zu lernen. Gleich zwei politische Akteure, die in dieser Partei noch etwas werden wollen, meldeten sich per Leserbrief zu den Kostenüberschreitungen bei der Münsterstraße zu Wort. Schade, dass beide Menschen nur einen kleinen Auszug aus einer in Teilen peinlichen Debatte mitbekommen haben. An dieser Stelle nur so viel: "Hinterfragen und Aufklären wollen" geht anders als "Vorwerfen und in die Enge treiben". Und Transparenz wird nicht durch Polemik oder Populismus erreicht. Wenn Firmen tatsächlich Mehrleistungen zu erbringen hatten, sind diese von der Gemeinde zu bezahlen. Ob die Verwaltung jederzeit korrekt gehandelt hat, ist durch den Rechnungsprüfungsausschusses zu ermitteln und zwar in einer sachlichen und analytischen Athmosphäre. Im Übrigen wurden rund 300.000 € Mehrkosten durch die Verwaltung als nicht gerechtfertigt zurückgewiesen. Bei einem weiteren 6-stelligen Betrag ist aktuell davon auszugehen, dass es sich nicht um Mehrkosten, sondern um einen Veranschlagungsfehler im Gemeindehaushalt handelt. Trotz aller Aufklärungsbemühungen sollte man doch bei den Fakten bleiben."

Kreiseln um das Problem Kreisverkehr Altenberger Straße

Eine Erklärung der Grünen Fraktion in der Ratssitzung vom 29. Juni:

 kreisverkehr.gif"Jetzt haben wir also das Dilemma.

Anfang des Jahres wurde gegen die Stimmen von Bündnis90 / Die Grünen die Anbindung des Baugebiets  Habichtsbach an die Altenberger Straße über einen Kreisverkehr beschlossen. Mehr Sicherheit als bei einer herkömmlichen Anbindung, hieß es von allen Seiten.  Wir Grünen hatten hingegen betont, dass der Kreisverkehr gerade für Radfahrer und Schulkinder kein Mehr an Sicherheit bedeuten würde. Folgerichtig seien die erforderlichen Mehrinvestitionen in Höhe von rund 80.000 € auch nicht gerechtfertigt, schon gar nicht bei der aktuellen Haushaltslage.

Jetzt wurde die Sicherheitsdiskussion bezügl. des geplanten Kreisverkehrs im Bauausschuss erneut geführt und zwar  von denjenigen, die vorher keine Risiken erkennen konnten. Zu spät, wie wir finden. Um dennoch zu einer tragfähigen Lösung für Havixbeck zu kommen, haben wir uns dieser Debatte nicht verweigert und konstruktiv mitgearbeitet. Am Ende sogar einen mehrheitsfähigen Vorschlag unterbreitet, wie das Problem vielleicht gelöst werden könnte. Gegen diesen Vorschlag hat nun der Kreis berechtigte  Sicherheitseinwände vorgebracht. Wenn dann aber im Haupt- und Finanzausschuss erwogen wird, das Vorhaben auch gegen die Bedenken des Kreises umzusetzen, können wir uns engültig nur noch verweigern. Wir werden deshalb einer Beauftragung des Vorhabens nicht zustimmen."

Dieter Skirde, Fraktionssprecher

Wahl-Tippspiel entschieden

gewinnerin_250.JPGAnlässlich des Besuchs des Grünen Münsterland-Kandidaten Norwich Rüße galt es am Havixbecker Wahlstand zu tippen, wie hoch der Stimmenanteil von Bündnis90 / Die Grünen bei der Landtagswahl sein würde. Veronique Tombrock aus Roxel war mit ihrer Vorhersage von 11,1% am dichtesten dran: 11,3% wurden es dann tatsächlich.

Jutta Bergmoser aus Havixbeck überbrachte einen Präsentkorb mit Gemüse vom >BIOLAND-Hof Herzkamp<. Die Gewinnerin ist zuversichtlich, dass es ihrer vierköpfigen Familie kein Problem bereiten wird, den leckeren und gesunden Inhalt zu verputzen.

Rot-Grün in Düsseldorf mit absoluter Mehrheit bestätigt

Triumph für Rot-Grün, historisches Fiasko für die CDU: Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen haben sich Sozialdemokraten und Grüne die bisher fehlende Mehrheit eindeutig gesichert. Das vorläufige amtliche Endergebnis ergibt für die SPD 39,1%, die CDU 26,3%, die Grünen 11,3%, die FDP 8,6%, die Piraten 7,8% und die Linke 2,5%. CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen hatte am Sonntag kurz nach 18 Uhr bereits seinen Rücktritt als CDU-Vorsitzender in NRW verkündet und wurde 3 Tage später auf Wunsch von Kanzlerin Merkel auch als Bundesumweltminister entlassen!

Es interessieren Sie nur die Havixbecker Stimmenanteile? Dann schauen Sie >hier< nach.


weiter lesen: http://web.de/magazine/nachrichten/landtagswahlen/15360318-rot-gruen-triumphiert-nrw-cdu-rekordtief.html#.A100014

Havixbecker Grüne stimmen dem Haushalt 2012 zu

Die Fraktion von Bündnis90 / Die Grünen stimmte heute - am 25.4. - dem von der Verwaltung vorgelegten Haushaltsentwurf inklusive der in den Ausschüssen beschlossenen Änderungsliste und dem Stellenplan zu. Damit soll die Handlungsfähigkeit der Gemeinde sichergestellt werden. Allerdings erfolgt diese Zustimmung nicht ohne Vorbehalte. Die Haushaltsrede des Fraktionsprechers Dieter Skirde finden Sie >hier< .

Berechnung der Havixbecker Abwassergebühren rechtswidrig                                    (Text: Westfälische Nachrichten)

Ein seit Jahren schwelender Streit um die Abwassergebühren der Gemeinde Havixbeck wurde am 6.Januar 2012 vom Verwaltungsgericht Münster entschieden.Ein Einwohner der Gemeinde hatte gegen seinen Gebührenbescheid geklagt, da er die in der Gemeindesatzung bestimmte Art der Gebührenberechnung für rechtswidrig hielt.

Das Verwaltungsgericht teilte diese Auffassung und sah in der Satzung einen Verstoß gegen das Landeswassergesetz und gegen europäisches Unionsrecht. Ziel der aus der Umsetzung einer EU-Richtlinie entstandenen Landesregelung sei es, die Bürger zu einer sparsamen und nachhaltigen Nutzung von natürlichen Ressourcen anzuhalten. Für ein solches Verhalten werde aber durch die derzeitige Berechnungsmethode der Gemeinde Havixbeck keinerlei Anreize geschaffen.

Bislang berechnet die Gemeinde die Gebühren der Schmutzwasserentsorgung mit einem Pauschalbetrag pro Einwohner eines Grundstücks. Das Gericht bezeichnete dies jedoch als einen nicht mehr vertretbaren Maßstab. Die Gemeinde Havixbeck ist in NRW die einzige Gemeinde, die diese Berechnungsmethode noch anwendet.

Um   die vom Gericht geforderten Anreize zu schaffen wird die Gemeinde wohl auf die in anderen Kommunen gängige Berechnung nach dem Frischwasserverbrauch umschwenken müssen. Hierbei ist der individuelle Wasserverbrauch für die Höhe der Schmutzwasserkosten maßgeblich. Wer in seinem Haushalt weniger Wasser verbraucht muss also weniger für sein Abwasser zahlen.

Nach Ansicht des Verwaltungsgerichts rechtfertige die Förderung des Umweltschutzes diesen Eingriff in die Selbstverwaltungsrechte der Gemeinde. Den Einwand, der Gemeinde entstünden durch die Umstellung erhebliche Kosten, ließ das Gericht nicht gelten. Der Vertreter der Gemeinde stellte fest, dass der Gemeinderat nun gezwungen sei über eine neue Abwassergebührensatzung zu entscheiden. Direkte Auswirkungen auf die für das Jahr 2012 verschickten Bescheide hat das Urteil jedoch noch nicht. Erst nach Umstellung auf die individuelle Abrechnung könnten die Bescheide dann im folgenden Jahr rückwirkend angepasst werden. Hier der entspr. >WN-Online-Artikel<

IKKK - Integriertes Kommunales Klimaschutz-Konzept für Havixbeck

"Das IKKK ist strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für das künftige Handeln der Kommune und ihrer BewohnerInnen in Hinblick auf Klimaschutz und -anpassung. Es ist ausgelegt auf die Entwicklungen von rund 15 Jahren.
 
Insofern stellt es einen wichtigen Leitfaden für nachhaltiges Haushalten dar. Dabei ist ein solches Konzept jedoch nicht (nur) bloße Theorie, sondern vielmehr konkret und maßnahmenorientiert (umsetzungsorientiert).
 
Das IKKK umfasst möglichst alle klimarelevanten Bereiche: Dazu zählen z.B. kommunale Liegenschaften, die Straßenbeleuchtung, private Haushalte, Gewerbe, Handel, Dienstleistung, Industrie, Verkehr oder die Bereiche Abwasser und Abfall. Die Zielgruppen für das Konzept sind entsprechend weitreichend: Verbraucher, Wirtschaft, Kommunen sowie soziale und kulturelle Einrichtungen sollten an der Erstellung des IKKK partizipieren."
 
Dieser Text wurde dem >Infoblog des Büros planinvent aus Münster entnommen, welches die Gemeinde Havixbeck beim IKKK begleitet und berät. Alles Weitere zum Thema, z.B. die hier am Ort gebildeten Arbeitskreise und Termine finden Sie ebenfalls in diesem Blog. Machen Sie auch gerne noch mit!

Leserbrief als Entgegnung auf die Aussagen von Bürgermeister Gromöller zur Haushaltssituation

Als Antwort auf die Aussagen, die BM Gromöller in den Westfälischen Nachrichten am 2. Juli anlässlich der Haushaltsberatungen traf ("Schnellschüsse sind nicht hilfreich"), hier ein Leserbrief von Dieter Skirde, Fraktionssprecher der Grünen:
 
"Eigentlich kann man Herrn Bürgermeister Gromöller nur zustimmen: Strategische Entscheidungen in der Finanzpolitik müssen aus dem Leitbild der Gemeinde heraus entwickelt werden und bedürfen der Zeit. Allerdings sind bei der aktuellen Haushaltslage auch politische Schnellschüsse in Bezug auf zusätzliche Ausgaben zu unterlassen. Wenn die Politik bereit ist, im Rahmen der geforderten Haushalts-Konsolidierung über Einschnitte an der bestehenden Infrastruktur zu sprechen, muss sie auch über Umfang und Notwendigkeit von Infrastrukturverbesserungen nachdenken." ...mehr  

Haushaltsberatungen - "Update" Mai 2011

Um eine Anpassung der Hebesätze an die Vorgaben des Landes NRW ging es bei den Haushaltsberatungen im Mai.  ...mehr   

Grüne stützen Personalentscheidung des Bürgermeisters

personal.jpgNicht ganz einheitlich verlief die Meinungsbildung im Rat hinsichtlich der Neubesetzung der Leitung des technischen Bauamts in der Gemeindeverwaltung. Zwei Kandidaten kamen am Ende der Vorstellungsgespräche im Haupt- und Finanzausschuss aus Sicht von Bündnis90 / Die Grünen für diese Leitungsposition noch in Frage. Eine Empfehlung an den Gemeinderat erging nicht.

Grundsätzlich trifft der Gemeinderat die Personalentscheidungen über Führungspositionen in der Verwaltung im Einvernehmen mit dem Bürgermeister. Dabei hat dieser das Vorschlagsrecht. „Vor allem aus fachlicher Sicht hätten wir uns auch einen anderen Kandidaten gut vorstellen können", so der Grüne Fraktionssprecher Dieter Skirde.  Aber der Bürgermeister sei näher an der Verwaltung und könne wohl am besten beurteilen, wer am Ende besser in das bestehende Verwaltungsteam passe, so Skirde weiter. Die grüne Ratsfraktion sei deshalb dem Vorschlag des Bürgermeisters einstimmig gefolgt.

Die personellen Veränderungen in der Gemeindeverwaltung sind damit weitgehend abgeschlossen. Der Bürgermeister hat jetzt „sein Personal“ und steht damit voll in der Pflicht, die Verwaltung weiter zu modernisieren und damit noch effizienter auf die Anforderungen der Zukunft einzustellen. Eine bedeutende Rolle wird dabei auch der neue  Havixbecker "Finanzminister" einnehmen, >Kämmerer Christoph Gottheil<.

Grüne Fraktion will die Rathaussanierung!

Sollte das viele Geld für die Ratshaussanierung nicht besser in die Schulen gesteckt werden? Warum konnte dann nicht auch der Kunstrasenplatz gebaut werden? Kein Geld für Streusalz, aber das Rathaus hübsch machen? Mal wieder Verschwendung von Steuergeldern?

Auf diesem Niveau sollte sich die Diskussion nach so langer Zeit der Untersuchungen und Planungen eigentlich nicht mehr bewegen. Daher hier  einige wesentliche Gründe, warum die Fraktion von Bündnis90 /  Die Grünen dem Sanierungsvorschlag in der Ratssitzung im Dezember 2010 zugestimmt hat ... mehr

Bündnis90 / Die Grünen fordern Haushaltskonsolidierung

Das Positive zuerst: Trotz Weltwirtschaftskrise werden die Gewerbesteuer-Einnahmen in Havixbeck wieder ein neues Hoch erreichen. Dennoch bleibt es in 2010 bei einem strukturellen Defizit von 2 Mio. € im Gemeindehaushalt. Die Schulden steigen auf 7 Mio. €. Fast 400.000 € Zinsen muss die Gemeinde jährlich für Bank- und Kassenkredite aufbringen. Welche Folgen diese Zahlen für die Havixbecker Politik haben werden, erläutert Dieter Skirde, Fraktionssprecher der Grünen, in einer Pressemitteilung ... mehr

Solarkataster Havixbeck

 Die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) in Havixbeck haben im Rahmen ihrer Projektwoche eine Untersuchung zur Eignung von Dachflächen für Solarkollektoren durchgeführt.

Dabei wurde für ausgewählte Ortsteile Havixbecks eine so genannte >Katasterkarte erstellt, auf der die Hauseigentümer das Solarpotenzial ihres Hauses erkennen können. Zur kompletten Projekt-Dokumentation gelangen Sie durch einen Klick auf obiges Banner.

Atom-Ausstieg selber machen

Jetzt, spätestens nach der Katastrophe von Fukushima, wird es doch wirklich Zeit, endlich etwas selbst zu tun und ein Zeichen zu setzen: Tätigen Sie Ihren persönlichen Atomausstieg und wechseln Sie zu einem Ökostrom-Anbieter! Wählen Sie einen, der die Kriterien der beteiligten Umwelt-, Verbraucherverbände und Initiativen erfüllt, dann ist Etikettenschwindel ausgeschlossen. Nur das Etikett "Wasserkraft" z.B. bedeutet nicht gleich "Öko"! Das Verbrauchermagazin ÖKOTEST veröffentlichte dazu einen >Test von Ökostromtarifen<.

Einzelheiten zum Wechsel finden sich hinter dem Logo rechts außen oder auch >hier< , nur einen Klick entfernt. Und dann erzählen Sie den Verwandten, Freunden und Kollegen, wie einfach "Atomausstieg selber machen" ist!

25 Jahre Grüne in Havixbeck

 Im Jahr 2009 hatten wir Geburtstag! Seit 1984 gibt es uns hier im Dorf, kennen Sie eigentlich unsere >Historie< ?  

Am 5. Juni nachmittags haben wir unsere kleine Geburtstagsparty im Bistro "H1" gefeiert, mit viel Vergnügen und vielen Freunden. Fotos dazu gibt es natürlich in unserer Mediengalerie, vielleicht ist aber auch ein "Rück-Blick" in den >online-Artikel< der Westfälischen Nachrichten ganz nett?

 



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